25 Jahre deutsche Wiedervereinigung

25 Jahre deutsche Wiedervereinigung

«Ich mag Deutschland so sehr, dass ich es vorziehe, zwei zu sein«. Dies war einer der Sätze, die vor 25 Jahren ausgesprochen wurden, als die Wiedervereinigung zwischen der Bundesrepublik Deutschland (BRD) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) noch im Gange war. Helmut Kohl erinnerte in seinen Memoiren an einen anderen Satz aus dieser Zeit, der von Margaret Thatchet ausgesprochen wurde: «Wir haben die Deutschen zweimal geschlagen und jetzt sind sie zurück«, Was die Bedenken ausdrückt, die der britische Führer gegenüber dem hatte Deutsche Wiedervereinigung.

Die vorangegangenen Aussagen spiegeln einen historischen Moment wider, der sich ereignete, als die Berliner Mauer fiel (1989) und Deutschland und das übrige Europa sich fragten, welche Konsequenzen das Ende Berlins für Deutschland haben würde. Kalter Krieg.

Der 3. Oktober 1990 ist das Datum der Wiedervereinigung Deutschlands, vier Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg.. Die Regierung von Bonn und Helmut Kohl wussten, dass sie die einmalige Gelegenheit hatten, und bemühten sich nach Kräften, die fünf ostdeutschen Regionen in die BRD zu integrieren.

Kohl versprach im Februar 1990 einen vielversprechenden Ausblick und machte sich sogar daran, den wirtschaftlichen Wohlstand der von der DDR nach der Wiedervereinigung geerbten Gebiete zu prognostizieren.. "Wir sehen keine Notwendigkeit, Steuern zu erheben, um die deutsche Einheit zu finanzieren", behauptete Kohl im Mai 1990, ein Versprechen, dass er tatsächlich gescheitert ist. Bis heute gilt eine „Solidaritätssteuer“.. Die Bundesländer haben im Laufe der Jahre zwei Milliarden Euro erhalten, um die Wiedervereinigung zu ermöglichen.

Am 1. Juli 1990 fand die Währungs- und Wirtschaftsreform statt, dann trat die deutsche Mark in die ehemalige DDR ein. Die Konsequenzen dieser Politik wurden deutlich beobachtet: Die Lebensqualität der Orientalen hat sich verbessert, die vorgefertigten Gebäude sind verschwunden und die Infrastrukturen wurden modernisiert.

Bis heute und trotz aller Schwierigkeiten 80% der Deutschen halten die Vereinigung für positiv. Die Bundesregierung hat kürzlich einen Bericht veröffentlicht, in dem festgestellt wird, dass der Wiederaufbau erfolgreich war, obwohl das Wirtschaftsministerium einen weiteren Bericht erstellt hat warnte vor der Existenz von Problemen, die noch nicht gelöst worden waren. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin gab in einem anderen Bericht zu, dass Die Regionen Ost und West sind noch weit von einer Gleichstellung entfernt.

Die Vereinigung führte zur Privatisierung staatlicher Unternehmen im Osten. Der deutsche Staat, der die Auslandsverschuldung der DDR übernahm, was zu einer Geldfrage und einem spektakulären Wachstum des Haushaltsdefizits führte. Die sonstigen Kosten der deutschen Einheit wurden durch Kürzung der Arbeitslosenversicherung, Familienbeihilfen und Erhöhung des Rentenalters bezahlt.

Die Vereinigung bedeutete auch eine enorme Zerstörung der Produktivkräfte: Zwei Drittel des industriellen BIP Ostdeutschlands verschwanden und die Arbeitslosigkeit stieg auf ein nie dagewesenes Niveau der DDR-Bevölkerung.

Am Samstag, den 3. Oktober 2015, fanden in Frankfurt die Gedenkveranstaltungen zur Vereinigung Deutschlands statt. Anwesend waren hochrangige Politiker aus Deutschland wie Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundestagspräsident Joachim Gauck, Norbert Lammert und Bundesrat Volker Bouffier.

Nach 25 Jahre vereintes Deutschlandhat sich gezeigt, dass das Land das ist europäische Großmachtwirtschaftlich gesehen und hat auch eine wichtige politische Rolle innerhalb der europäischen Institutionen und während der Eurokrise übernommen.


Video: 25 Jahre deutsche Einheit. Made in Germany - Interview