Warum die Luftwaffe fast den Mond mit einer H-Bombe gesprengt hat

Warum die Luftwaffe fast den Mond mit einer H-Bombe gesprengt hat



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Eine thermonukleare Waffe auf dem Mond zur Detonation bringen? Es klingt wie das bizarre Schema eines geistesgestörten Comic-Bösewichts – kein Projekt, das innerhalb der US-Regierung initiiert wurde.

Aber 1958, als sich das Wettrennen um den Kalten Krieg im Weltraum zuspitzte, startete die US-Luftwaffe ein solches Unterfangen. Es heißt Projekt A119 und nutzte die Talente einiger der besten Wissenschaftler Amerikas.

Wie konnte das passieren?

Schuld daran ist Sputnik, der am 4. Oktober 1957 von der Sowjetunion ins All geschleuderte Satellit in der Größe eines Strandballs, der US-Beamte und Bürger gleichermaßen in höchste Alarmbereitschaft versetzte. Als die beiden Supermächte des Kalten Krieges um die Weltherrschaft in der Nachkriegszeit kämpften – von vielen als gigantischer Kampf zwischen Freiheit und Tyrannei dargestellt – schien die Aussicht, dass Amerikas Erzfeind irgendeinen militärisch-industriellen Vorteil erlangen würde, in der Tat abschreckend.

Die Vereinigten Staaten mussten also die Erzählung zurückerobern und der Welt beweisen, dass sie das Weltraumrennen nicht verloren hatten, bevor es überhaupt begonnen hatte. Die Amerikaner brauchten ein beruhigendes Zeichen dafür, dass die Kommunisten keine dauerhafte Oberhand hatten – und dass Sputnik nicht so schnell sowjetische Atomraketen auf US-Boden regnen würden.

Amerika musste der Welt zeigen, dass es im Rennen war. Und es brauchte etwas Großes – wie die Zerstörung des Mondes. Egal, dass das Projekt keinen praktischen Zweck hatte, keine erkennbaren nationalen Sicherheitsziele und sein einziges Ziel war, der Welt zu zeigen, dass die USA etwas ehrgeizig Spektakuläres tun können.

Was könnte schiefgehen?

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Um den Mond mit Atombomben zu zerstören, brauchte die Regierung die Unterstützung von Top-Wissenschaftlern.

In den Jahren direkt nach dem Zweiten Weltkrieg genoss Dr. Leonard Reiffel seine spannende und lohnende Arbeit an der Seite der Physiklegende Enrico Fermi am Institute for Nuclear Studies der University of Chicago sehr. Aber 1949 erhielt er die Chance, die gesamte Spitzenforschung der Physik an einer anderen in Chicago ansässigen Institution, der Armor Research Foundation (ARF – heute bekannt als Illinois Institute of Technology), zu leiten. Von diesem Jahr bis 1962 trieben Reiffel und sein Team die Physik an ihre Grenzen und arbeiteten an Projekten, die die globalen Umweltauswirkungen nuklearer Explosionen untersuchten.

Irgendwann vor Mai 1958 bat die US-Luftwaffe das ARF-Team, etwas wirklich Außergewöhnliches zu untersuchen: die Sichtbarkeit und die Auswirkungen einer hypothetischen Atomexplosion auf dem Mond. Die Air Force wollte die Sowjets und die Welt überraschen: Hey, sieh dir an, was wir tun können. Wir können die Hölle aus dem Mond blasen.

Reiffel wusste, dass er intern nicht über das notwendige Know-how für eine solche Studie verfügte. Um seine ARF-Forscher zu ergänzen, holte er Gerard Kuiper, den Experten für Planetenphysik, dessen Name den Kuipergürtel definierte, eine scheibenförmige Region jenseits von Neptun, die Hunderttausende von Eiskörpern und eine Billion oder mehr Kometen enthält. Um die Gruppe abzurunden, schlug Kuiper Reiffel vor, einen jungen Doktoranden der University of Chicago mitzubringen: Carl Sagan.

Ja, dieser Carl Sagan – der Jahrzehnte später als umgänglicher TV-Wissenschaftler berühmt wurde, der den Satz „Milliarden und Billllllionen“ überaus liebte, den er regelmäßig in seiner Pop-Science-Show „Cosmos“ aussprach. Sagans Job in diesem Projekt war es, Mathe zu machen. Viel Mathe. Es war wichtig, dass jemand wie Sagan die Ausdehnung der Staubwolke, die durch eine nukleare Explosion auf dem Mond verursacht würde, genau modellieren konnte. Wir mussten wissen, wie der Mond reagieren würde, damit wir wissen konnten, ob die Explosion von der Erde aus gesehen werden konnte. Schließlich stand eine große Show im Mittelpunkt des Programms.

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Das wirft zwei wichtige Fragen auf: Erstens: Warum sollten Wissenschaftler mit Selbstachtung einem Projekt zur Detonation einer Atomwaffe auf dem Mond zustimmen? Und zweitens: Würde das Ding überhaupt funktionieren? Wie würde eine Atomexplosion auf dem Mond aussehen?

Um die erste Frage zu beantworten, müssen wir uns in die Lage amerikanischer Wissenschaftler der späten 1950er und frühen 1960er Jahre versetzen. Dies war eine Zeit, in der die amerikanische Wissenschaft zum Guten oder zum Schlechten untrennbar mit der amerikanischen Politik des Kalten Krieges verbunden war. Obwohl die Ära der kommunistischen Hexenjagden von Joseph McCarthy zu Ende war, erinnerten sich Wissenschaftler noch lebhaft daran, als der Atombombenentwickler Robert Oppenheimer öffentlich ausgepeitscht wurde, weil er seine Pionierarbeit aufgab und eine Position einnahm, die als antithetisch für die nationale Sicherheit der USA galt – gegen die Entwicklung des Wasserstoffs (thermonuklear). Bombe, dem exponentiell mächtigeren und zerstörerischen Nachfolger der Atombombe.

Aber es war nicht nur die Angst, die Physiker, Chemiker, Biologen, Astrophysiker und andere dazu inspirierte, in Universitätslabors, Privatunternehmen oder Regierungsinstitutionen in der Luft- und Raumfahrt- und Verteidigungsforschung zu arbeiten. Viele dieser Wissenschaftler waren Patrioten. Einige waren Flüchtlinge aus dem Zweiten Weltkrieg, die die Tyrannei aus erster Hand erlebt hatten – und ihr nur knapp entkommen waren. Auch sie glaubten an das, was sie taten. Der Kalte Krieg war ein Kampf auf Leben und Tod – oder zumindest um die Zukunft der freien Welt. Diese Männer und Frauen verfügten über Fähigkeiten, die für die nationale und potenziell globale Sicherheit von wesentlicher Bedeutung waren.

Dennoch scheint es, als würde eine Bombardierung des Mondes nur für die Öffentlichkeitsarbeit die Grenzen dessen überschreiten, was selbst die patriotischsten Wissenschaftler bereitwillig akzeptieren würden.

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Manche rechtfertigten es als wissenschaftlichen Durchbruch.

Ob es sich nun um ernsthafte Überlegungen oder nur um Möglichkeiten zur Rechtfertigung ihrer Handlungen handelte, viele an Projekt A119 beteiligte Personen nannten das Potenzial für echte und wichtige wissenschaftliche Entdeckungen, die aus der Detonation einer Atomwaffe auf der Mondoberfläche resultieren könnten. Es waren aufregende Zeiten mit dem Potenzial, neue Grenzen der Wissenschaft zu erkunden. Carl Sagan, der Mann, der sein Leben der Suche nach Beweisen für Leben auf anderen Welten widmen würde, dachte, dass dies eine großartige Möglichkeit sein könnte, das Vorhandensein von Mikroben oder organischen Molekülen auf dem Mond zu identifizieren. (Da dachten wir noch, dass da oben noch etwas außer Staub sein könnte.)

Andere stellten sich Experimente vor, die sich auf die Mondchemie oder die Wärmeleitfähigkeit der Mondoberfläche konzentrierten. Reiffels Team fragte sich auch, ob die Nuklearexplosion genügend seismische Aktivität erzeugen würde, um die Zusammensetzung der unmittelbaren unterirdischen Struktur des Mondes zu bewerten. „Ein zentrales Thema, das sich durch viele der projizierten Versuchssituationen zieht, sieht Reiffel vor, maximal drei identische Instrumentenpakete an beliebigen Orten auf der sichtbaren Seite des Mondes vor einer möglichen nuklearen Detonation zu platzieren. Diese Instrumentenpakete wären ausgestattet, um eine Vielzahl von Messungen durchzuführen.“

Würde das funktionieren? Nicht alle spezifischen technischen Details der frühen amerikanischen ballistischen Raketentechnologie sind klar (einige Dinge werden noch klassifiziert), aber während eines Interviews, das Reiffel später im Leben gab, bestand er darauf, dass wir in der Lage seien, ein Ziel auf dem Mond mit einer Genauigkeit von innen zu treffen zwei Meilen. Das ist ziemlich gut, wenn man bedenkt, dass der Mond einen Durchmesser von 2.159 Meilen hat.

Bleibt uns also die brennende Frage: Wie wahnsinnig cool würde die Pilzwolke auf dem Mond aussehen? Idealerweise würde die Bombe am Rand (bekannt als Terminator) der dunklen Seite des Mondes gezündet, so dass das Licht der Sonne die charakteristische Pilzwolke von hinten silhouettieren würde. Es wäre total geil.

Das Problem war, das würde nicht passieren.

Die Optik wäre nicht so dramatisch wie zunächst erhofft.

Pilzwolken aus einer nuklearen Explosion werden durch die Bewegung von Staub und Trümmern verursacht, die in einer dichten Atmosphäre aufgewirbelt werden. Der Mond ist jedoch im Wesentlichen ein Vakuum. Es hat etwas Gase hängen auf seiner Oberfläche herum, aber es hat wirklich keine Atmosphäre wie die der Erde. Ohne das Gewicht einer dichten Atmosphäre gäbe es keinen Widerstand gegen die Expansion des nuklear erzeugten Staubs und Schutts. Sie würden einfach weitermachen und weitermachen, anstatt sich wieder an die Oberfläche zu kräuseln. Keine große Wolke, keine Schall- oder Stoßwelle, kein Druck durch den Luftdruck – und keine Pilzwolke. Nur viel Staub.

Das bedeutet nicht, dass es keine Höllenshow geben würde. Die Menschen auf der Erde würden einen sichtbaren Blitz von der Detonation sehen. Und vielleicht würde die Sonne so durch den Staub und die Trümmer scheinen, dass sie der Welt einen schönen Anblick geben würde. Aber es wäre wirklich nicht dasselbe.

Das Programm wurde schließlich verworfen – aber der letzte Grund ist noch unklar. Alles, was wir haben, sind Spekulationen aus mehreren (sachkundigen) Quellen. Einige sagen, die Air Force habe das Programm wegen der potenziellen Gefahr für die Menschen auf der Erde abgesagt (für den Fall, dass die Mission katastrophal scheiterte, wie es so viele der frühen US-Raumfahrtversuche leider – und manchmal humorvoll – taten). Andere sagen, die Wissenschaftler seien besorgt über die Kontamination des Mondes mit radioaktivem Material, was jede zukünftige Mission zur Landung eines Menschen auf der Oberfläche (oder sogar eine Mondkolonisation) verhindert. Oder es könnte sein, dass die Mission aus der Sorge heraus gestrichen wurde, dass die besten PR-Pläne der Air Force vereitelt würden, wenn die Öffentlichkeit dies als eine abscheuliche Verunstaltung der Schönheit des Mondes und nicht als eine Demonstration amerikanischer wissenschaftlicher Fähigkeiten sah.

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Oder haben wir vielleicht erkannt, dass die Landung eines Mannes auf dem Mond möglich ist – und beeindruckender?

Trotzdem ist es schwer zu überzeugen, dass die US Air Force auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges nach dem schockierenden Start von Sputnik und der damit verbundenen Angst die A119 verschrottet hat, weil sie den Mond zerstören könnte ein kleines Bisschen.

Vince Houghton, Historiker und Kurator am International National Spy Museum, ist Autor von Nuking the Moon: And Other Intelligence Schemes and Military Plots Left on the Drawing Board (Penguin Random House). Folgen Sie ihm auf Twitter unter @intelhistorian.

Sehen Sie sich die komplette Folge von Moon Landing: The Lost Tapes an.


10 Dinge, die am Omaha Beach schief gelaufen sind

Es ist allgemein bekannt und akzeptiert, dass die Landung am Omaha Beach am D-Day so etwas wie eine Katastrophe war, alles, was schief gehen konnte, schief ging und der Erfolg auf der Kippe stand. Irgendwann erwog General Bradley, der für die Landung in Omaha Beach verantwortlich war, die Überlebenden zu evakuieren und den Versuch abzubrechen. Mit Mut, Ausdauer und Entschlossenheit gelang es den Soldaten am Strand jedoch, sich freizukämpfen und den Tag mit einem kleinen Brückenkopf auf französischem Boden zu beenden.

Manche Dinge, die schief gelaufen sind, hätten verhindert werden können, aber andere waren einfach “Pech”. Rückblickend auf 10 der Dinge, die an diesem Tag schief gelaufen sind, ist es umso erstaunlicher, dass die Soldaten es überhaupt vom Strand geschafft haben.

Betrachten Sie diesen Artikel nicht als Kritik an den Soldaten, die das Gemetzel am Strand überlebt haben, sondern lassen Sie Ihren Respekt für sie vertiefen, da sie all die Dinge kennen, mit denen sie zu kämpfen hatten.


Thermonukleare Bombe

Unsere Redakteure prüfen, was Sie eingereicht haben, und entscheiden, ob der Artikel überarbeitet werden soll.

thermonukleare Bombe, auch genannt Wasserstoffbombe, oder H-Bombe, eine Waffe, deren enorme Sprengkraft aus einer unkontrollierten, sich selbst erhaltenden Kettenreaktion resultiert, bei der sich Wasserstoffisotope unter extrem hohen Temperaturen zu Helium in einem als Kernfusion bekannten Prozess verbinden. Die für die Reaktion erforderlichen hohen Temperaturen werden durch die Detonation einer Atombombe erzeugt.

Eine thermonukleare Bombe unterscheidet sich grundlegend von einer Atombombe darin, dass sie die Energie nutzt, die frei wird, wenn sich zwei leichte Atomkerne verbinden oder zu einem schwereren Kern verschmelzen. Eine Atombombe hingegen nutzt die Energie, die freigesetzt wird, wenn ein schwerer Atomkern in zwei leichtere Kerne gespalten oder gespalten wird. Unter normalen Umständen tragen Atomkerne positive elektrische Ladungen, die andere Kerne stark abstoßen und verhindern, dass sie sich einander nähern. Nur bei Temperaturen von Millionen Grad können die positiv geladenen Kerne genügend kinetische Energie oder Geschwindigkeit gewinnen, um ihre gegenseitige elektrische Abstoßung zu überwinden und sich nahe genug zu nähern, um sich unter der Anziehung der Kernkraft kurzer Reichweite zu verbinden. Die sehr leichten Kerne von Wasserstoffatomen sind ideale Kandidaten für diesen Fusionsprozess, da sie schwache positive Ladungen tragen und daher weniger Widerstand zu überwinden haben.

Die Wasserstoffkerne, die sich zu schwereren Heliumkernen verbinden, müssen einen kleinen Teil ihrer Masse (etwa 0,63 Prozent) verlieren, um zu einem einzigen größeren Atom „zusammenzupassen“. Sie verlieren diese Masse, indem sie sie vollständig in Energie umwandeln, nach Albert Einsteins berühmter Formel: E = mC 2. Nach dieser Formel ist die erzeugte Energiemenge gleich der umgewandelten Masse multipliziert mit der Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat. Die dabei erzeugte Energie bildet die Sprengkraft einer Wasserstoffbombe.

Deuterium und Tritium, die Wasserstoffisotope sind, bieten ideale wechselwirkende Kerne für den Fusionsprozess. Zwei Deuteriumatome mit je einem Proton und einem Neutron oder Tritium mit einem Proton und zwei Neutronen verbinden sich während des Fusionsprozesses zu einem schwereren Heliumkern, der aus zwei Protonen und entweder einem oder zwei Neutronen besteht. In aktuellen thermonuklearen Bomben wird Lithium-6-Deuterid als Fusionsbrennstoff verwendet, der zu Beginn des Fusionsprozesses in Tritium umgewandelt wird.

Bei einer thermonuklearen Bombe beginnt der Sprengvorgang mit der Detonation der sogenannten Primärstufe. Dieser besteht aus einer relativ geringen Menge konventioneller Sprengstoffe, deren Detonation genügend spaltbares Uran zusammenbringt, um eine Spaltkettenreaktion auszulösen, die wiederum eine weitere Explosion und eine Temperatur von mehreren Millionen Grad erzeugt. Die Kraft und Hitze dieser Explosion werden von einem umgebenden Uranbehälter reflektiert und zur Sekundärstufe geleitet, die das Lithium-6-Deuterid enthält. Die enorme Hitze löst die Fusion aus und die daraus resultierende Explosion der Sekundärstufe bläst den Uranbehälter auseinander. Die bei der Fusionsreaktion freigesetzten Neutronen führen zur Spaltung des Uranbehälters, die oft den größten Teil der bei der Explosion freigesetzten Energie ausmacht und dabei auch Fallout (die Ablagerung radioaktiver Stoffe aus der Atmosphäre) erzeugt. (Eine Neutronenbombe ist ein thermonukleares Gerät, bei dem der Uranbehälter fehlt, wodurch viel weniger Explosion, aber eine tödliche „verstärkte Strahlung“ von Neutronen erzeugt wird.) Die gesamte Serie von Explosionen in einer thermonuklearen Bombe dauert den Bruchteil einer Sekunde.

Eine thermonukleare Explosion erzeugt Explosion, Licht, Hitze und unterschiedliche Mengen an Fallout. Die erschütternde Kraft der Explosion selbst nimmt die Form einer Stoßwelle an, die mit Überschallgeschwindigkeit vom Ort der Explosion ausstrahlt und jedes Gebäude im Umkreis von mehreren Kilometern vollständig zerstören kann. Das intensive weiße Licht der Explosion kann Menschen, die sie aus einer Entfernung von Dutzenden von Kilometern betrachten, dauerhaft blind machen. Das intensive Licht und die Hitze der Explosion setzten Holz und andere brennbare Materialien in einer Entfernung von vielen Kilometern in Brand und erzeugten riesige Brände, die zu einem Feuersturm zusammenwachsen können. Der radioaktive Fallout kontaminiert Luft, Wasser und Boden und kann noch Jahre nach der Explosion anhalten und ist praktisch weltweit verbreitet.

Thermonukleare Bomben können hundert- oder sogar tausendmal stärker sein als Atombomben. Die Sprengkraft von Atombomben wird in Kilotonnen gemessen, wobei jede Einheit der Sprengkraft von 1.000 Tonnen TNT entspricht. Die Sprengkraft von Wasserstoffbomben wird dagegen häufig in Megatonnen angegeben, von denen jede Einheit der Sprengkraft von 1.000.000 Tonnen TNT entspricht. Wasserstoffbomben von mehr als 50 Megatonnen wurden gezündet, aber die Sprengkraft der auf strategischen Raketen montierten Waffen reicht normalerweise von 100 Kilotonnen bis 1,5 Megatonnen. Thermonukleare Bomben können klein genug gemacht werden (wenige Meter lang), um in die Sprengköpfe von Interkontinentalraketen zu passen hundert Meter von einem bestimmten Ziel entfernt.


Warum die Luftwaffe fast den Mond mit einer H-Bombe in die Luft gesprengt hätte - GESCHICHTE

Eine vier Megatonnen H-Bombe, wie dieser Testschuss genannt wird Schloss Union, erzeugt einen Feuerball mit einer Breite von einer Meile und kann, laut einem Experten, eine Todeszone von 100 % in einer Entfernung von bis zu 17 Meilen haben. (USAF)

Der Tag, an dem die US-Luftwaffe North Carolina fast mit Atomwaffen zerstört hätte

Am Morgen des 23. Januar 1961 kletterte First Lt. Adam Mattocks auf der Seymour Johnson Air Force Base in North Carolina an Bord seines B-52G Stratofortress Bombers. Mattocks, unter dem Kommando von Major W. S. Tulloch, war einer von drei Piloten, die an diesem Tag mit dem Flugzeug auf eine routinemäßige Trainingsmission gebracht wurden. Was jedoch in den nächsten 24 Stunden folgen würde, war alles andere als Routine. Am Ende wäre Mattocks der Überlebende eines der schwersten Atomwaffenunfälle aller Zeiten und ein großer Teil des großen Bundesstaates North Carolina wäre unglaublich nahe daran gewesen, in eine schwelende, ausgebrannte, strahlenvergiftete Todeszone verwandelt zu werden .

Die B-52 flog an diesem Tag im Rahmen von Einsatz-Overall, einer luftgestützten Alarmübungsmission an der Atlantikküste, an der ein großer Teil der Atombomberflotte des Strategic Air Command beteiligt ist. Die Mission war darauf ausgelegt, kontinuierlich so viele Bomber wie möglich in der Luft zu halten. Damit sollten sie bei einer tatsächlichen nuklearen Bedrohung nicht von einem sowjetischen Atomschlag am Boden erfasst werden. Da die Flugzeuge stündlich fliegen mussten, ohne zu landen, wurden sie in der Luft betankt.

Am 24. kurz nach Mitternacht traf sich ein Tanker KC-135 mit Mattocks B-52, um ihn aufzutanken. Dabei wurde ein Ausleger vom Heck des Tankers zu einer Aufnahme abgesenkt, die sich oben auf der B-52 direkt hinter dem Cockpit befand. Bevor das Tanken beginnen konnte, bemerkte der Ausleger-Bediener jedoch einen rosafarbenen Flüssigkeitsstrahl, der aus dem rechten Flügel der B-52 spritzte: ein Kraftstoffleck. Nachdem das SAC-Hauptquartier diese Informationen gehört hatte, befahl das SAC-Hauptquartier Mattocks 'Bomber in eine Warteschleife über dem Atlantik zu bringen, wo es warten würde, bis es genug Treibstoff verloren hatte, um eine sichere Landung zurück auf der Basis zu versuchen.

Ein B-52-Bomber ähnlich dem, der am 24. Januar 1961 über North Carolina auseinanderbrach. (USAF)

Das Leck verschlimmerte sich jedoch und es wurde bald klar, dass die Stratofortress sofort landen musste. Auf Befehl drehte die Besatzung den Bomber nach Westen mit der Absicht, bei Seymour Johnson in der Nähe von Goldsboro, North Carolina, zu landen.

Die B-52G, die sie in dieser Nacht flogen, war das erste Modell des Flugzeugs, das integrierte Treibstofftanks in den Tragflächen verwendete. Dies erhöhte die Reichweite des Flugzeugs erheblich, belastete jedoch die Flügelstruktur stark. Als das Flugzeug auf 10.000 Fuß absinkte und sich dem Luftwaffenstützpunkt näherte, gab der rechte Flügel vollständig nach und das Flugzeug brach mitten in der Luft zusammen. Die Besatzung versuchte auszusteigen. Von den acht Männern an Bord überlebten fünf. Mattock stieg aus, indem er aus der oberen Luke der B-52 kletterte und mit seinem Fallschirm sprang. Er war der einzige Mann, der diesen Stunt jemals ohne Schleudersitz durchgezogen hat.

Zwillingsbomben mit vier Megatonnen

Der ganze Vorfall wäre vielleicht einfach ein unglücklicher, tragischer, aber nicht ungewöhnlicher Trainingsunfall gewesen, wenn die B-52G nicht die Ladung getragen hätte: Zwei Mark 39 Atombomben mit einer kombinierten Ausbeute von rund 8 Megatonnen: das Äquivalent von 8 Millionen Tonnen TNT, die mehr Energie hatten als 500 Hiroshima-Bomben zusammengenommen.

Die Bomben trennten sich von den Überresten des Flugzeugs und stürzten in Richtung Bodenlandung etwa 12 Meilen nördlich der Stadt Goldsboro auf einigen Feldern. Nach offiziellen Angaben waren die Geräte damals unbewaffnet und es bestand nie die Gefahr einer unbeabsichtigten Detonation.

In Wirklichkeit war die Situation etwas komplizierter.

Die zweite H-Bombe landete unversehrt, nachdem ihr Fallschirm als Teil ihrer Bewaffnungssequenz eingesetzt wurde. (USAF)

Eine der Bomben fiel einfach gerade nach unten. Angesichts seines stromlinienförmigen Gehäuses wird es geschätzt, dass es mit fast 700 Meilen pro Stunde auf dem Boden aufschlug. Die Bombe zerfiel und trieb sich viele Meter in die Erde. Sein Schwanz wurde 20 Fuß unter der Oberfläche gefunden. Das klingt furchtbar gefährlich, aber die Wahrheit ist, dass trotz des gewaltigen Schocks keiner der konventionellen Sprengstoffe, die die Atomexplosion auslösen sollten, explodiert ist.

Was mit der zweiten Bombe geschah, war jedoch viel beängstigender.

Große thermonukleare Bomben erfordern, wenn sie von einem Flugzeug abgeworfen werden, einen Fallschirm, um den Fall der Bombe zu verzögern oder zu verlangsamen, damit das Flugzeug genügend Zeit hat, um die Explosionszone zu verlassen. Der Fallschirm wird nicht auf einer unbewaffneten Bombe eingesetzt, wie im Fall der oben erwähnten ersten Mark 39.

Bei der zweiten Bombe entfaltete sich jedoch der Verzögerungsfallschirm, was darauf hindeutet, dass die Bombe zumindest einen Teil ihrer Scharfschaltsequenz durchlaufen hat. Der Fallschirm des Geräts verfing sich an einem Baum und dies ließ die Bombe hängen, wobei nur die unteren 18 Zoll der Nase im Boden vergraben waren. Ansonsten war es komplett intakt.

Da die Bombe nicht explodierte, war sie offensichtlich nicht vollständig bewaffnet. Die Tatsache, dass die Bombe sogar teilweise ihre Bewaffnung durchlaufen hatte, war für die USAF-Beamten alarmierend, und die Details, was tatsächlich im Inneren der Atombombe passierte, wurden zu einem streng gehüteten Geheimnis.

Vier Megatonnen Explosionseffekte

Was mit North Carolina passiert wäre, wenn die zweite Bombe gezündet hätte, ist aus umfangreichen Tests im Pazifik der vergangenen Jahrzehnte bekannt. Die Explosion eines vier Megatonnen schweren Geräts hätte einen Feuerball mit einem Durchmesser von mehr als einer Meile erzeugt. Bei einer Temperatur von 20 Millionen Grad Fahrenheit wäre alles im Inneren verdampft. Hitze und eine gigantische Schockwelle hätten alle innerhalb von Sekunden bis auf eine Entfernung von zweieinhalb Meilen vom Bodennullpunkt getötet. Die kleinen Städte Faro und Eureka hätten einfach aufgehört zu existieren, als ein fast mit Schallgeschwindigkeit strömender Druckluftstoß selbst Stahlbeton- und Stahlkonstruktionen platt machte.

Die Hitze wäre so stark gewesen, dass selbst am Stadtrand von Goldsboro, sieben Meilen entfernt, das Blech an der Außenseite der Fahrzeuge geschmolzen wäre. Die ganze Stadt Goldsboro wäre einer intensiven Wärmestrahlung ausgesetzt gewesen, die alle leicht entflammbaren Materialien wie Holz, Papier, Stoff, Blätter, Benzin und Heizöl entzündet hätte. Als diese einzelnen Brände verschmolzen, wäre ein Effekt aufgetreten, der als Feuersturm bezeichnet wird. Jeder, der in einem Keller Unterschlupf suchte, würde höchstwahrscheinlich von der intensiven Hitze bei lebendigem Leib geröstet oder erstickt, wenn die Flammen den gesamten Sauerstoff in der Luft verzehrten. Jeder im Umkreis von vierzehn Meilen, der der Explosion ausgesetzt war, hätte Verbrennungen dritten Grades erlitten. Es ist wahrscheinlich, dass nur sehr wenige Menschen in der Stadt überlebt haben. Ein Experte schätzte, dass die Bombe groß genug war, um innerhalb von 17 Meilen um den Detonationspunkt, einem Gebiet, das Goldsboro und seine Vororte vollständig umhüllte, eine 100%ige Abtötungszone zu haben. Nach einigen Schätzungen wären 60.000 durch die Bombe in der Nähe von Goldsboro gestorben.

Lt. Jack Revelle, der Bombenentsorgungsexperte, der für die Entwaffnung der Geräte verantwortlich ist, sagte einmal: "Für mich waren wir einer Bay of North Carolina verdammt nahe. Die Atomexplosion hätte die Ostküste völlig verändert, wenn es war ausgegangen." Während die Umwandlung von North Carolina in einen Arm des Atlantischen Ozeans ein wenig übertrieben erscheint, besteht kein Zweifel, dass die gesamte Ostküste der Vereinigten Staaten von den Folgen der Explosion bedroht gewesen wäre.

Was ist mit diesen „nuklearen Codes“?

EIN Link zu freizügigen Aktionen (PAL) ist ein Sicherheitssystem, das so konzipiert ist, dass ein Atomsprengkopf nicht ohne die Genehmigung des Präsidenten gezündet werden kann. Der Code (normalerweise vier Ziffern) wird verwendet, um zu verhindern, dass abtrünnige Militärangehörige oder Terroristen, die eine Bombe gestohlen haben, diese zünden. Die Sprengköpfe sind auch so konstruiert, dass sie nicht unter Umgehung des PAL "hotwired" werden können. Wenn die Bombe manipuliert wird, wird sie deaktiviert. Aus Sicherheitsgründen sind die Methoden zur Deaktivierung nicht bekannt, aber es wird spekuliert, dass eine Methode eine kleine Ladung ist, die in der Nähe des Atomkerns der Bombe gezündet werden kann und diese beschädigt. Danach konnte die Bombe nicht ohne Wiederaufbau verwendet werden, obwohl das Nuklearmaterial geborgen werden konnte.

Obwohl ein PAL-System nicht dafür ausgelegt ist, eine Explosion aufgrund eines Unfalls zu verhindern, kann es je nach Konstruktion in diesem Szenario eine weitere Schutzebene schaffen. Leider wurde der am Goldsboro-Vorfall beteiligte MK-39 entworfen und gebaut, lange bevor PALs in Atomsprengköpfe eingebaut wurden, und sie waren kein Faktor bei dem Unfall.

Strahlung von einer nuklearen Explosion gibt es in zwei Formen. Der erste ist der "Blitz", der direkt von der Bombe ausgeht, wenn sie detoniert. Dann, in der Zeit nach der eigentlichen Explosion, kann "herausfallen" die Umgebung überdecken. Fall-out tritt auf, wenn die radioaktiven Rückstände, die durch die Explosion in die Atmosphäre geschleudert werden, in den Tagen und Wochen nach der Detonation vom Himmel auf die Erde "herausfallen". Diese beiden Strahlungsquellen können so tödlich sein wie die Hitze- und Explosionseffekte der Explosion selbst. In Hiroshima im Zweiten Weltkrieg wird geschätzt, dass mehr als die Hälfte der Menschen, die starben, nicht durch die Explosionswirkungen getötet wurden, sondern in den Stunden, Wochen oder Monaten nach dem Abwurf der Bombe der Strahlenkrankheit erlagen.

Der Fallout einer Explosion in der Nähe von Goldsboro könnte einen Großteil der Ostküste mit tödlichen Auswirkungen bedeckt haben, abhängig von den Wind- und Wetterbedingungen nach der Detonation. Es wird geschätzt, dass die Wolke bis nach Washington, Baltimore, Philadelphia und sogar New York City hätte reichen können.

Wie nahe kam es der Detonation?

Obwohl die grundlegenden Informationen über die Geschehnisse über Goldsboro im Jahr 1961 seit Jahrzehnten bekannt sind, wurden einige der wichtigsten (und beängstigendsten) Details erst vor kurzem veröffentlicht. Investigativjournalist Eric Schlosser bei der Recherche zu seinem Buch Steuerung und Kontrolle, konnte einen nach dem Informationsfreiheitsgesetz klassifizierten Bericht über den Vorfall erhalten. Der Bericht wurde acht Jahre nach dem Vorfall von Parker F. Jones für die US-Regierung verfasst. Jones, ein leitender Ingenieur in den Sandia National Laboratories in Albuquerque, N.M., war ein führender Experte für die Sicherheit von Atomwaffen und seine Abteilung war für die mechanischen Aspekte von Nukleargeräten verantwortlich. Er betitelte seine Arbeit Goldsboro Revisited oder: Wie ich gelernt habe, der H-Bombe zu misstrauen (eine Parodie auf Stanley Kubricks satirische Filmtitel Dr. Strangelove oder: Wie ich lernte, mir keine Sorgen mehr zu machen und die Bombe zu lieben). Jones fand heraus, dass bei der zweiten Bombe drei der vier Sicherheitssysteme, die in sie eingebaut wurden, um eine versehentliche Detonation zu verhindern, versagten. Der vierte, ein einfacher Niederspannungsschalter, war alles, was an diesem Tag Armageddon in North Carolina verhinderte.

Parker stellte fest, dass der Schalter, der die Detonation verhinderte, leicht durch einen elektrischen Schlag kurzgeschlossen worden sein könnte, was zu einer versehentlichen Detonation führte. "Es wäre eine schlechte Nachricht gewesen - in Pik", schrieb er in seinem Bericht. Als die Bombe aufsetzte, wurde ein Zündsignal an den nuklearen Kern des Geräts gesendet, und nur dieser einzelne Schalter verhinderte eine Katastrophe. "Die Bombe MK 39 Mod 2 besaß keine ausreichende Sicherheit für die Luftalarmfunktion in der B-52", schloss Jones.

Vielleicht so erschreckend wie das, was sie fanden, als sie die erste Bombe aus dem Loch ausgruben, das sie sich auf dem Acker des Bauern gegraben hatte. Die Bombe ging so tief in den Boden und der Grundwasserspiegel war so hoch, dass einige Teile des Geräts nie geborgen wurden. Das Beste, was das Army Corps of Engineers tun konnte, war, dem Bauern eine Dienstbarkeit abzukaufen, die es verbietet, tiefer als 1,50 m zu graben. Bis heute prüft die Regierung von North Carolina das Gebiet auf Anzeichen einer radioaktiven Kontamination.

Bei der vergrabenen Bombe wurde festgestellt, dass sich der Arm/Safe-Schalter in der scharfen Position befand. (USAF)

Ein Teil, das jedoch gefunden wurde, war derselbe Niederspannungsschalter, der die Detonation der zweiten Bombe verhindert hatte. ReVelle, der für die Bergung verantwortlich war, erinnerte sich an den Moment, als der Schalter gefunden wurde. „Bis zu meinem Tod werde ich nie vergessen, wie mein Sergeant sagte: ‚Lieutenant, wir haben den Schalter für den Arm/Safe gefunden.' Und ich sagte: ‚Großartig.' Er sagte: 'Nicht so toll. Es ist auf dem Arm.' ReVelle bemerkte später zur zweiten Bombe: "Wie nahe war es der Explosion? Meine Meinung ist verdammt nah."

Derselbe Schalter, der die Detonation der zweiten Bombe verhinderte, versagte tatsächlich bei der ersten Bombe. Daher überrascht es nicht, dass Jones in seinem Bericht zu dem Schluss kam, dass an diesem Tag nur "ein einfacher, dynamotechnischer Niederspannungsschalter zwischen den Vereinigten Staaten und einer großen Katastrophe stand".


Das passiert, wenn eine H-Bombe über North Carolina explodiert

Was würde passieren, wenn eine 4-Megatonnen-Wasserstoffbombe über North Carolina detoniert? Am 24. Januar 1961 hätte die Welt fast die Antwort gefunden. Es war eine Berührung mit Doomsday, ein Blick ins Herz von Armageddon, aber für ein einziges ausfallsicheres Gerät, das funktionierte, wenn die anderen fünf nicht funktionierten.

Als der B-52-Bomber der US-Luftwaffe in dieser Nacht über Goldsboro, North Carolina, auseinanderbrach, fielen zwei W-39 H-Bomben aus dem Flugzeug. Jede Bombe hatte vier Sicherheitsvorrichtungen, die sie daran hindern sollten, versehentlich über Kansas zu explodieren, anstatt absichtlich über Moskau zu detonieren. Als Sucher eine der Bomben fanden, stellten sie fest, dass drei der vier Sicherheitsvorrichtungen versagt hatten, wie aus einem freigegebenen Dokument hervorgeht, das der Journalist Eric Schlosser erhalten und in seinem neuen Buch Command and Control veröffentlicht hat.

Aber was wäre, wenn diese vierte Sicherheitsvorrichtung versagt hätte? Was wäre, wenn eine Bombe mit einer Ausbeute von 4 Megatonnen – ein passender Begriff für ein Sprengäquivalent von 4 Millionen TNT oder etwa 200 Mal größer als die Hiroshima-Bombe – in Goldsboro gezündet hätte? Wir können mit freundlicher Genehmigung von NUKEMAP 3D, einer nuklearen Explosionssimulation des Wissenschaftshistorikers Alex Wellerstein, raten. Wählen Sie den Standort und die Bombengröße aus, und die Simulation berechnet und veranschaulicht den Schaden mithilfe einer Google Earth-Karte.

Versuch es selber. Geben Sie den Standort als "Goldsboro, N.C." ein. und setze die Bombenausbeute auf 4.000 Kilotonnen (entspricht 4 Megatonnen mehr als 100 Rems über ein ganzes Jahr gilt als sicher) erstreckt sich über 1,84 Quadratmeilen, eine Druckwelle von 20 Pfund pro Quadratzoll, die Betongebäude in einer Entfernung von 2,78 Meilen abreißen würde, ein Druck von 5 PSI, der die meisten gewöhnlichen Gebäude 6,86 Meilen einstürzen würde von der Explosionszone und Wärmestrahlung heiß genug, um Feuer zu entfachen und Verbrennungen dritten Grades 15,2 Meilen von der Explosionsstelle entfernt zu verursachen. Die Strahlungsfahne würde an Delaware vorbei fast in den Süden von New Jersey strömen. Die Zahl der Todesopfer wird auf 60.000 geschätzt (für New York City, es wären 3,8 Millionen Tote.) Die Bombe „erhielt etwa 55 % ihrer Gesamtausbeute aus der Kernspaltung, was bedeutete, dass sie in Bezug auf H-Bomben ziemlich ‚schmutzig‘ war“, sagte mir Wellerstein bom b would be an airburst (the preferred method of nuclear strategists who want to maximize destruction), "if it had detonated from surface contact, it would have produced significant fallout." In that case, one shudders to think what the effects would be on U.S. agriculture.

Wellerstein cautions that these are estimates based on unclassified sources. "All of the models are based off of Cold War models developed by the US government from nuclear testing data, for the purposes of civil defense planning," he told me. "All of this information on the main effects of nuclear weapons has been declassified for many years, but it is buried away in libraries and archives."

There is a sense of unreality, almost of detachment, when contemplating bombs that burn hotter than the surface of the Sun and cause millions of deaths in a few seconds. That's why Wellerstein created NUKEMAP. "I want to make the effects concrete and personal for people, so that they take them more seriously as actual weapons as opposed to just symbols of ultimate destruction."

But for a single low-tech safety device, the Goldsboro bomb would have been anything but abstract. This is one experiment that should always remain theoretical.

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This Is The Story Of How America Once Thought About Nuking The Moon

We’ve all heard that clichéd phrase at least once in our lives. Leaving the high frequency at which this go-to motivational platitude is used to one side, it’s hard to deny that the traces of human activity on the bright white sphere in the starry ocean above is anything less than utterly inspirational.

It is, without question, a powerfully positive symbol – a timeless encapsulation of our collective ambition and scientific progress. This point in history wasn’t guaranteed to occur, though. Although there is no limit to the number of alternative timelines anyone could entertain regarding our relationship with the Moon, one in particular stands out.

Just as the Cold War was getting going, Project A119 was born. This covert operation, spearheaded by the US Air Force, never truly got off the ground, and it became little more than a detailed thought experiment. If it did, though, we would have lived in the world where the Apollo space program would be nothing more than a thought lingering in an alternative future.

This is the tale of how, once upon a time, humanity planned to trigger a nuclear explosion on the Moon.

One of two "diamond ring" phases of the 2017 summer Solar Eclipse.

Michael Roudabush/Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0

A Mushroom Cloud on the Dark Side of the Moon

The 1950s were a decidedly unnerving time. “The latest rumor going the rounds is that the Russians plan to explode a rocket-borne H-bomb on the moon on or about Nov. 7,” the Pittsburgh Press reported on November 1, 1957. “If that’s true – look out! The rocket and its cargo of violence are more likely than not to boomerang.”

The sensational article, which notes that the rumor is being checked out by US intelligence, explains that the aim of such a strike on our pale guardian would be to demonstrate how far Russian missile technology would have come. Indeed, this was a momentous year for the Soviet Union: A month earlier, Sputnik was launched, and just two days after this article was published, Sputnik 2 was also sent into space, complete with Laika the dog.

At the same time, President Eisenhower was handed a review that suggested US defensive capabilities had fallen far behind that of the Soviets, particularly in terms of missile technology. Later that month, Soviet premier Khrushchev dared the US to a shooting match to prove his point. The world was on edge, and rumors of a Soviet nuclear strike on the Moon perhaps didn’t seem so outlandish.

The event never took place, of course, but the US government was still nervous at the mere thought of it. Indubitably, they had fallen behind, and long before the Apollo program would see them stand victorious in front of all of humanity, they decided to take those rumors and see just how plausible such a scheme could be.

Dr Leonard Reiffel, a respected physicist, gained his doctorate from the Illinois Institute of Technology in 1953, and his star swiftly rose thereafter. He gained senior positions at NASA, and worked with other such famed scientists, including Enrico Fermi, the mind behind the very first nuclear reactor and someone widely considered to be the architect of the nuclear age. Reiffel also collaborated with several key scientists stolen from the collapsed Third Reich as part of America’s Operation Paperclip.

In 1958, officers from the Air Force approached him and, rather bluntly, asked him how possible it would be to detonate a nuclear device on the Moon. Intrigued by the possibility, he worked in complete secrecy as he attempted to answer this question. In the summer of 1959, Project A119 – as it became known – was summarized in one of the strangest scientific reports in human history.

Berechtigt A Study of Lunar Research Flights , it weighed the pros against the cons of the first atomic explosion on another world to our own. Describing the benefits of such a detonation as being scientific, military and political, it immediately dives in to the many ripples that such a colossal, surprising splash would cause.

Not only would the world find out just how possible it would be to engage in off-world nuclear warfare, but the political benefits the destruction would bestow were obvious: A lunar mushroom cloud, partly illuminated by sunlight if prominent enough, would send an unparalleled message of strength to the Soviet Union.

The report is a thesis on everything scientists knew about the Moon back in the 1950s, from its magnetic field and its lack of atmosphere, to its geological properties and the possibility of organic matter hiding in pockets up there. Every detail was provided in service to a sole question: would it be possible to show the world that the US Air Force could bring hell to a celestial sphere 384,400 kilometers away from home?

A blast on the dark side was preferred.

This document doesn’t envisage how the nuclear warhead would have made it to the Moon. Or, rather, it does, but those sections are redacted and still not publically viewable.

Interviews given by Reiffel in 2000 – when this document was finally declassified – reveal nothing concrete about the delivery system either aside from the fact that, per the Guardian, it was technically plausible. It’s most likely that it would have involved an intercontinental ballistic missile of some kind, the type that had just made their debut on the world stage in the late-1950s.

Aside from the mysterious delivery system, it’s also uncertain how the package itself would be tracked from terra firma. Nevertheless, various methods were assessed in the report, which focused heavily on visual monitoring through the use of telescopes – both ground-based, and some floating from balloons.

One option was to use flares made using the vaporization of sodium, something tested out by both superpowers that decade and proven to be intensely incandescent. Reiffel and his team even calculated the requisite amount of sodium required for the delivery vehicle on the Moon to be seen with the naked eye, on both the dark and bright sides.

The way in which the blast would be carried out was also undecided at the time, but again, multiple pathways were explored. The document does suggest that, based on plenty of simulations, three instrument packages assessing the nature of the blast would be placed in arbitrary places on the visible hemisphere of the Moon. The bomb itself would likely explode on the very edge of the dark side of the Moon, the part that just about wobbles into our terrestrial line of sight, so that the fire and fury could be seen back on Earth more clearly.

The warhead could be unleashed above, on, or under the lunar soil. Some back-of-the-envelope calculations suggested that, no matter which option is used, the pressure waves a powerful nuclear explosion would generated would create artificial “earthquakes” on the Moon, rocking an otherwise seismically silent body. If a one-megaton bomb was used, tremors would be detectable anywhere on our planet’s solitary satellite mere moments after the red switch was flicked.

As on Earth, the geology in the explosion’s midst would be immediately vaporized. “we have the picture of the lunar material moving upward as a gaseous piston from the moon… with a considerable fraction of the radioactive material [being] expelled into space.”

The report adds that although the distribution of the irradiated, ejected dust would be somewhat unpredictable, calculations suggested that the volume of radioactive material reaching Earth would be expected to be very low. For that assessment, we can thank a young graduate student named Carl Sagan, recruited by Reiffel as part of the project.

From Earth, scientists could track the development of the blast’s light much in the same way that they track the flickering of the Sun’s corona, its outermost atmospheric extremities. Apt, considering that the Air Force would have been effectively creating an ephemeral new star on the Moon.

It would have been an undoubtedly epochal moment. Much like the hundreds of millions of people that would have sat around television sets watching Neil Armstrong make our species’ first mark on the ancient volcanic soil, recordings of America’s might would have indelibly burned themselves into the public consciousness.

Extinguishing Lunar Life

The legacy of nuclear fires on our pale blue dot are explicitly clear.

When nuclear tests were carried out in the Cold War, they were done so with a near-nonchalant disregard to the environment and the health of others. Surrounded by scientific instruments and recording equipment, the increasingly powerful blasts set the skies ablaze.

Sometimes old battleships were annihilated in atolls, with the wind sweeping radioactive fallout onto fishermen or settlements. On other occasions, soldiers were asked to march toward the mushroom cloud that was rushing up into the azure air – practice for a future where a ground invasion would follow on from a nuclear strike on the enemy’s position.

As time ticked away, the effects of the blast and the resulting radiation became ever clearer. Aside from the clearly dangerous contaminated veils they would leave in their wake, such blasts also led to scientific revelations in fields outside the realm of nuclear physics.

The craters generated by subterranean blasts were curiously similar to a type of volcano – maar-diatremes – whose formation and destruction still eludes volcanologists today. Along similar lines, the document explains that – whether it’s a nuclear or chemical bomb, the subsurface layers of the Moon would be revealed, ending years of scientific debate on the subject.

At the same time, the isotopes forged in such blasts proved to be oddly useful to oceanographers, who used them to provide detailed cartography of the major aquatic currents transporting heat and nutrients all over the planet.

There’s a good chance that, one day, we’ll be officially living in the Anthropocene Epoch, a brand-new unit of geological time created thanks to our irrevocable decisions. Take your pick: plastics littering our oceans, carbon dioxide smothering our atmosphere, species extinction rates – all make good markers denoting when we first left a clearly detectable signature in the sedimentological record.

Committees looking into the matter, however, have decided that the so-called Golden Spike should instead be represented by the spike in plutonium debris those nuclear weapons tests have left laying around. As a result, the Anthropocene would have begun in 1950, or perhaps in the 1960s, depending on which version of “global distribution” wins out in the end.

Symbolically, the 1950 version works even better when you look at the concerns Reiffel et al. had when considering what environmental impact a nuclear detonation on the Moon would engender. Forget the impact of spreading radioactive ash all over the place: Years before the mission to send manned astronauts to the Sea of Tranquility took place, scientists were wondering that delivering a nuke to the Moon would bring with it hazardous organic or biological material from Earth.

By the 1950s, it was thought that Mars and Venus should definitely not be contaminated in any such way. The Moon was considered to be far less hospitable to biology, but nevertheless it remained unclear how correct this notion actually was, particularly with regards to the subsurface.

The report stresses, therefore, that “if such biological contamination of the moon occurred, it would represent an unparalleled scientific disaster, eliminating several possibly very fruitful approached to such problems as the early history of the solar system, the chemical composition of matter in the remote past, the origin of life on earth, and the possibility of extraterrestrial life.”

The document does argue, however, that such a concern may be merely academic. “The first moonfall is very likely to be by a Soviet vehicle,” the report notes, implying that the biological contamination issue was out of their hands anyway. “The US propaganda possibilities following a USSR lunar contamination – or vice versa – should not be overlooked,” Reiffel suggests.

The danger of biological – and of course radiological – contamination wasn’t the only obstacle that the document outlined. Reiffel explained that there were so many potential problems with carrying out this plan that it was impossible to actually foresee them all.

One passage, in particular, emphasizes just how much time it would take to even go through the issues that the document touched on: “The enormous effort that would be involved in any controlled experiment on or near the moon demands nothing less than an exhaustive evaluation of suggestions by the many qualified persons who have begun to think about this general problem.”

The document deals heavily in abstractions, but one concern that seemed absolutely concrete to Reiffel was the affect such a blast would have on public opinion. Detonating a nuclear bomb on the Moon was expected to garner a hugely negative public reaction: America may demonstrate that it’s more technologically advanced than the Soviet Union, but by assuming the mantle of extraterrestrial vandals.

That of course assumed that the warhead would even make it to the Moon. One thing that’s clear from several high-profile disasters is that spaceflight is incredibly difficult to get right. We do succeed more often than not, but enormous risks are always involved, particularly if such spacecraft have had human payloads. The delivery vehicle in this case wouldn’t involve any such passengers, of course, but a failed launch – perhaps one ending in a high-altitude fireball – would spread radioactive debris over an enormous area.

The risk to public health, for once, took precedent – but perhaps not as much as the risk to public opinion did if the plan was to go awry. “Unless the climate of world opinion were well-prepared in advance, a considerable negative reaction could be stimulated,” the report muses.

“The foremost intent was to impress the world with the prowess of the United States,'” Reiffel said in an interview, per The New York Times. '”It was a P.R. device, without question, in the minds of the people from the Air Force.'”

It just wasn’t worth it in the end. In the coming months, the project was abandoned. The Moon’s pristine, alien environment would remain untouched, aside from a few probes sent by both superpowers crashing down onto its surface.

Thanks to the Outer Space Treaty, which came into force on October 10, 1967, we are unlikely to hear about such a plan ever again. Under terms agreed by both the Soviet Union and the US, among others, it became prohibited to place nuclear weapons – and any weapons of mass destruction – in orbit, on the Moon, or on any other physical body in space.

Fear and Loathing on Planet Earth

A Study of Lunar Research Flights is the only declassified document relating to Project A119. Several others likely exist, based on Reiffel’s comments prior to his recent death, and others have been destroyed. Much about it remains tantalizingly under wraps, and little will change in this respect for many years to come.

The plan’s legacy is one of juxtaposition in the starkest of terms. Driven by fear, there was a chance that humanity could have decided to prove that, for all intents and purposes, it could have killed the Moon. Not long after the plan was shuttered, we chose to land on the lunar surface.

Buzz Aldrin, photographed by Neil Armstrong, who you can spot reflected in Aldrin's visor.

Project A119 is a microcosm of our species’ ability to be dangerously absurd an example of what could happen if the darker sides to our imaginations are allowed to run riot, catalyzed by doubts and terrors. Although the antagonizing factors have evolved, plenty of us still remain ruled by such hard to control notions today, just as previous generations were in 1959. That doesn’t mean we have to give into them, though.

So by all means, ponder on those footprints if it gives you a sense of optimism. I’d argue, though, that they become even more powerful when you consider that there was a chance that we almost decided to leave a radioactive crater up there instead.

Robin George Andrews is a doctor of experimental volcanology-turned-science journalist. He tends to write about the most extravagant of scientific tales, from eruptions


Air Force wanted to remove the pilots from B-47s

Long before the CIA began sending missile-armed drones to attack Taliban and Al Qaeda operatives in Afghanistan, U.S. Air Force officials mulled sending robotic aircraft against the Soviet Union.

Starting in late 1949, Air Force officials kicked off what would become Project Brass Ring, an attempt to turn long-range B-47 Stratojet bombers into remotely-piloted nuclear-weapons delivery vehicles.

We learned about the Air Force’s quest to build an unmanned nuclear bomber—which the flying branch ultimately abandoned—from A History of the Air Force Atomic Energy Program: 1943–1953, a series of declassified internal studies on the Air Force’s early nuclear history.

The study on Brass Ring describes the 1949 drone effort as the result of a timeless problem—bureaucratic infighting.

After dropping atom bombs on Japan at the close of World War II, the United States began developing much more powerful hydrogen bombs with which to target the Soviet Union.

The Atomic Energy Commission, the powerful agency in charge of weapons design, started working on those bombs but didn’t involve the Air Force— which would have to deliver the weapons to target—in the process.

As a result, the Air Force found itself working on delivery options based on rudimentary—and fluctuating—guesses about the new weapons’ dimensions and effects.

At the time, no one really understood the effects of nuclear weapons. The Air Force’s Brass Ring history says that planners estimated that a hydrogen bomb would produce “an inferno capable of charring wood at 20 miles” and “provoke a small size hurricane.”

And so Air Force designers doubted whether it was even possible for human pilots to deliver the forthcoming bombs and nicht die in the subsequent explosion.

The flying branch’s problem was a challenging one—to figure out some way to haul a 10,000-pound weapon 4,000 nautical miles, detonate it within two miles of its target und have the whole thing ready in just two and a half years.

An again, the H-bomb delivery system couldn’t have person on board.

The Air Force didn’t think it could develop missiles that could meet the requirement before the deadline. So it tried converting an existing bomber aircraft into a drone, as a kind of stopgap.

At top—a B-47B. Above—a B-47A. Brass Ring officials considered using a B-47A as a “controller” to follow and guide the bomb-bearing B-47B shortly before reaching its target. National Museum of the U.S. Air Force photos

The Air Force settled on the B-47 for its drone because of its relatively low cost, durability and availability. Throughout the course of Brass Ring, designers considered three different scenarios for guiding a pilotless B-47 to its target.

One option involved a fully-automated trip under the control of a ground station. Another would see a crew take the aircraft up into the air, set its course and then bail out over friendly territory.

A final option involved a DB-47A control plane remotely steering an MB-47B drone.

For the final weapons delivery, the Stratojet would either dive toward its target and detonate … or automatically drop the bomb and later self-destruct.

If the plan sounds a little familiar, it should. Project Brass Ring bore a striking resemblance to an earlier attempt an unmanned bombing.

During World War II, the U.S. Army Air Force—the predecessor of the Air Force—had tried its hand at unmanned bombing as part of Operation Aphrodite. The top secret plan involved taking war-weary B-17 and B-24 bombers and stuffing them full of explosives, servo motors and radio control equipment in order to guide the planes from a nearby mothership and crash them into ground targets.

Human crew members were supposed to pilot the bomb-laden aircraft through takeoff and up to an early waypoint, at which they would bail out and leave control of the plane to the mothership.

The plan met with tragedy on Aug. 12, 1944 when Joseph P. Kennedy, Jr., Pres. John F. Kennedy’s brother and the favored son of the politically powerful Kennedy clan, died on an Aphrodite mission.

Kennedy and Lt. Wilford Willy were responsible for taking a PB4Y bomber, a descendant of the B-24, through takeoff from the RAF Winfarthing base in southeast England to its first waypoint. Shortly after takeoff, Kennedy’s plane exploded, killing him and Willy.

But making a bomber more reliable than those involved in Operation Aphrodite was no easy chore. Not long after Brass Ring began, Air Force officials began to experience the headaches familiar to procurement officials throughout the ages.

Boeing, which was producing and modifying the aircraft, and Sperry—the company working on navigational systems to guide the planes—began sparring … and withholding information from each other.

Other problems mounted. Off-the-shelf autonavigators that could guide the bombers the entire 4,000-mile mission were hard to come by—and even harder to develop. The robot aircraft were vulnerable to jamming while under the control of a mothership.

Air Force engineers thought they could mitigate the latter problem by way of a directional antenna.

And of course, requirements-creep set it. By June 1951, scientists at Los Almos had changed their estimates for the dimensions of the H-bomb they were working on.

Gone was the 10,000-pound bomb. Instead, Los Alamos told the Air Force to brace for a 50,000-pound bomb—20 feet long with a six-foot diameter. A B-47 could accommodate the change in size and still travel 4,000 miles, but only if it refueled in-flight and cruised at a lower altitude.

Ultimately, other technological developments rendered moot Brass Ring’s engineering challenges.

“The rapid reduction in size of nuclear weapons and the ability to deliver nuclear weapons at low level through the use of drogue chutes ended the problem of escaping the effects of a nuclear blast,” says Col. Sigmund Alexander, a historian and retired airman who has written extensively about the B-47.

The Operation Ivy nuclear tests in 1952 convinced nuclear scientists that it was possible for bombers with human pilots to drop the latest nuclear bombs und reach a safe distance by the time the munitions detonated.

Los Alamos scientists were no longer concerned, as they had been earlier, that drogue parachutes would make the bombs easy pickings for Soviet anti-aircraft fire.

These factors ultimately spelled the end for Project Brass Ring. The Air Force cancelled the effort in early 1953. Col. T.S. Jeffrey, director of strategic combat systems, summed up the flying branch’s doubts about Brass Ring, writing that it “at best provides an operationally unfeasible, undependable and unproven method of delivery of this weapon.”

Having abandoned the unmanned B-47, the Air Force opted to keep the plane as a manned nuclear-capable bomber alongside the B-36.

The Wright Air Development Center at Wright Patterson Air Force Base, which had worked on Brass Ring, realized that the research on unmanned flight and navigation had value outside the context of the current strategic bombing challenges and pressed for continuing the work.

Nonetheless, the Air Force opted to end the research.

Until recently. Today the Air Force is shopping around for a new nuclear-capable Long Range Strike Bomber. There’s speculation that the plane could wind up being “optionally-manned”—that is, robotic with the flip of a switch. Much like Brass Ring’s B-47 six decades ago.


Hand of Vecna

Thank you for the Chapter Fam. What is happening in Helheim.

huh!? when the hell did they reprogrammed libra!? and who did it??

Lol looks like we witnessed the True Lion of Pride
Leon (currently 150% firepower and could still use more)

This novel is still sooooo amazing!

thank for the chapter.
thank for hard working.

Oh, seems like my guess was wrong. The "that person" mentioned in chapter 160 wasn't Orm, but instead Sol.
Omg, even Sol calls the Goddess' scenario a third rate comedy. Also, I like how he reacted to figuring out that Dina was a traitor.

I liked this fight between Leon and Sol. Also, I think it ended on a nice note too.
On the other hand, I absolutely did not see the chapter ending coming.
Why the heck are Libra and Taurus fighting?


A nuclear submarine was destroyed by a guy trying to get out of work early

Posted On January 22, 2021 17:00:00

A mysterious 2012 fire that basically destroyed a nuclear submarine while it was in port was caused by a not-so-bright contractor who wanted to get out of work early.

The USS Miami docked at Portsmouth Naval Shipyard in Maine in 2012, scheduled for a 20-month engineering overhaul and some regularly scheduled upgrades. While in the dock, a fire started on the sub, which spread to crew living quarters, command and control sections, and its torpedo rooms. Repairing the damage and completing the upgrades after the fire was estimated to cost more than 10 million and three years. By 2013, it was decided the sub would not be fixed and was eventually decommissioned after only 24 years.

The nuclear-powered Los Angeles class attack submarine, which took part in clandestine Cold War missions as well as firing cruise missiles to support operations in Iraq and Serbia, had earned the nickname “the Big Gun.” The ship was cut up for scrap in Washington state’s Puget Sound at the cost of million.

The perpetrator was Casey James Fury, a civilian painter and sandblaster who wanted to go home early. Fury set fire to a box of greasy rags. On appeal, he would complain to a judge of ineffective counsel, as his defense lawyer forced him to admit to setting the fire in exchange for a lighter sentence. According to counsel, he set that fire and a fire outside the sub three weeks later, because of his untreated anxiety.

Fury was sentenced to 17 years in prison, five years of parole, and ordered to pay the Navy 10 million in restitution, an amount prosecutors deemed “unlikely to collect.”

The ship caught fire at 5:41 p.m. and burned until 3:30 a.m. the next day. It took 100 firefighters to stop the fire. One of the responding firefighters called it “the worst fire he’s ever seen.” The Navy originally spent another million in initial repairs before deciding to scrap the Miami.

“There seems little doubt that the loss of that submarine for an extended period of time impacts the Navy’s ability to perform its functions,” U.S. District Court Justice George Z. Singal said at Fury’s sentencing. The Navy will just have to make do with the other 41 Los Angeles class submarines in the fleet.

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Silent Curtain

I want to talk about the development of another curtain. It might well be called “the Silent Curtain”—and it might be an equally dangerous, though not so dramatic, threat to our way of life.

The Silent Curtain has grown rapidly in recent years. It is being woven by administrative orders. It is the result of bureaucratic censorship, an increasing tendency to hide from the American people facts they should know about our nation’s relative military strength, about governmental operations, about waste and errors.

To combat the dangers of this “Silent Curtain,” we must understand not only what has happened, but also why, and what the effects have been . . ..

In the field of defense, including weapons development, the American people have the right to know every bit of information that will not aid a possible enemy. The hydrogen era is no time for soothing syrup statements of partial truths. An uninformed people at peace today may be destroyed by surprise attack tomorrow.

On March 1, 1954, following the Bikini H-Bomb tests, the Atomic Energy Commission issued a statement on the range and effects of the blast. The statement was phrased in a manner intended to reassure an apprehensive American public. It did not give the facts as to the incredibly terrible potential of this new weapon.

On February 19, nearly a year later, Stewart and Joseph Alsop, famous Washington newsmen, wrote in the Samstag Abend Post:

“The facts about the H-bomb that are really needed to insure a realistic and informed public opinion are precisely the facts about the H-bomb that the enemy knows already. Our Government has sought to hide the bomb’s real power, the extent and effects of its noxious fall-out of radioactive particles, and the degree to which it may create an enduring radiological hazard in the air we breathe. Thus our government has hidden from our people essential information that is wholly familiar to the masters of the Kremlin, who also have their H-bomb.”

After this statement was published, the AEC issued an additional press release, revealing part of the truth about the H-bomb. Only then did we discover the government had withheld the following facts:

The Bikini blast itself was far more powerful than the scientists had expected.

The H-bomb fall-out was as deadly as the blast itself.

The fall-out could contaminate an area the size of the entire state of New Jersey.

Under such conditions, our current Civil Defense program was virtually worthless.

The Soviet Union knew these facts.

The American people did not.

According to our scientists, even the latest fall-out report still did not tell the story as it should be told, without endangering our national security.

Further indications of continuing and unnecessary secrecy about this new weapon were made public in September.

Professor Hermann J. Muller, Nobel prize-winning geneticist and the world’s leading authority on the effects of radiation on heredity, was barred by the Atomic Energy Commission from reading a paper, or participating in discussions, at the recent Geneva “Atoms for Peace” Conference.

The title of Professor Muller’s proposed paper was “How Radiation Changes the Genetic Constitution.”

Apparently Professor Muller was barred because he openly criticized the Atomic Energy Commission statement that no genetic damage has thus far resulted from atomic explosion radiation.

If this great scientist has such additional information about these new weapons, should he be muffled by some official who thinks the information might be untimely

As I have said many times in recent years, official statements have misled and are misleading the American people as to our country’s relative military strength against that of the possible enemy.

The fact we are stronger than ever before in peace time means exactly nothing. Relative strength is all that counts. Anything else has exactly the value of the second best poker hand.

Just this past summer, the Secretary of Defense issued a directive and supplementary memorandum, stating that in the future no news should be given out from the defense Department unless it was in accordance with policy, timely, constructive, and proper.

Any “mistake” is neither timely, constructive, nor proper. In the future, therefore, unless information suits the purposes of the Department, and won’t lead to possible criticism, it may well not be released.

The story of the fiasco of these jet engines at McDonnell Aircraft in St. Louis was successfully withheld from the public over a long period. It was finally released as the result of the work of some enterprising reporters.

The American press, by insisting on the people’s right to know, are performing a most necessary public service.

America will continue a free nation only as long as all newspapers, and other mass communication media are able to give the people of America the truth . . ..

[The Chairman] of the Freedom of Information Committee of the American Society of Newspaper Editors . . . could not have been more right when he said:

“The acts and judgments of those who are fully informed are their own acts. The acts and judgments of those who are only partly informed are, in reality, the act and judgments of those who partly inform them.

“History does not record a free government that was secret or a secret government that was free. So those who defended the right to know, in a practical way are defending freedom and self-government.

“Both are threatened in our generation. They have been threatened seriously since World War I.” . . .

Let’s each and every one of us pledge ourselves to try to tear down any “Silent Curtain” of censorship, whenever there is an effort to draw it around governmental activities which should be made know to the people.

Let the people have the truth and they will do whatever is necessary to remain free.

This article is an address made October 12, 1955, by Sen. W. Stuart Symington (D-Mo.) at the centennial celebration of the Mexico Ledger, Mexico, Mo. Before entering the US Senate, Mr. Symington was AF Secretary.


Schau das Video: Russische Wasserstoffbombe Test RMS-37 1955